QUANTA 2000
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QUANTA 2000

International Competition for Science, Mathematics, Astronomy and Computer Science

Erlebnisbericht



Anreise

Fünf junge Naturwissenschaftler und ihre beiden Teamleader, die im Juli dieses Jahres beim ,,13th International Young Physicists' Tournament'' (IYPT) in Budapest knapp hinter dem polnischen Schülerteam Vizemeister wurden, erhielten mit großzügiger Unterstützung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Stiftung für Bildung und Behindertenförderung (Familie Bosch) die einmalige Gelegenheit, nach Indien zu fahren, um dort an QUANTA 2000 teilzunehmen. Die jungen deutschen Physiktalente waren Corinna Burghardt (Albert Magnus Gymnasium in Köln), Christian Höppner (Kepler-Gymnasium Ulm), Bernd Kaifler (Gymnasium Wiblingen), Matthias Karl (Technisches Gymnasium Schwanau) und Patrick Kerner (Störck-Gymnasium in Bad Saulgau). Sie wurden betreut von den beiden Studiendirektoren Bernd Kretschmer, Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach, und Rudolf Lehn, Störck-Gymnasium in Bad Saulgau.

In Lucknow, der Hauptstadt des Bundesstaates Utar Pradesch, wurde von der City Montessori School, Chowk Branch, das 6th QUANTA 2000: Annual International Competition for Science, Mathematics, Astronomy and Computer Science vom 10. bis 13. November 2000 ausgerichtet.

Am südlichsten Zipfel Deutschlands bringt beim Morgengrauen des 7. Novembers 2000 ein Taxi Studiendirektor Bernd Kretschmer zum Bahnhof in Basel. Während der Senior des German National Teams Richtung Stuttgart fährt, werden in Oberschwaben, München und Köln nochmals die Reisekoffer überprüft. Ist das Flugticket drin? Ist der Pass mit dem Visum dabei?

Die Vorbereitung wenige Tage vor der großen Fahrt war bei den jungen Naturwissenschaftlern nochmals mächtig stressig geraten. Patrick Kerner und Bernd Kaifler hatten ein Computerprogramm für den QUANTA-Wettbewerb vorbereitet, das mit Hilfe eines chaotischen Systems Variationen von Musikstücken erzeugen sollte: aus einem Bachstück sollte eine neue, unvorhersehbare Variation hervorgehen, die wieder harmonisch klingt, als hätte sie Bach selbst geschrieben. Bernd Kaifler hatte besonders viel Mühe aufgewendet, um seine Transmitter-Receiver-Elektronik reisesicher zu verpacken. Schließlich wollte er mit seiner Versuchsanordnung beim QUANTA-Wettbewerb in Lucknow die Juroren durch eine Signalübertragung, die allein durch Helligkeitsschwanktungen einer Glühbirne verursacht wird, beeindrucken. Matthias Karl aus Lahr hatte die letzten Winkel seines Koffers mit Recyclingmaterial und Zeitschriftenschnipsel vollgestopft. Er möchte bei QUANTA mit einer Collage ebenfalls die Juroren überzeugen.

Ein erstes Aufatmen geht durch die baden-württembergischen Teammitglieder und ihre Betreuer, als alle aus dem Schwabenländle für den Flug KLM 2696 nach Amsterdam eingechecked sind.

Figure 0.1: Abflug nach Amsterdam

Pünktlich um 13:00 Uhr sind auf dem Amsterdamer Flughafen Schipol auch Corinna Burghardt und Christian Höppner am Gate C12 zum Einchecken nach Delhi eingetroffen. Auch bekannte IYPT-Freunde aus Prag gesellten sich zu uns. Kurz nach 15:00 Uhr steigt die Boeing 747, bis auf den letzten Platz gefüllt, behäbig in den nebelverhangenen Himmel über Amsterdam und nimmt Kurs Richtung Osten. Nach siebeneinhalbstündigem Flug über Polen, Weißrussland, Ukraine, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Afghanistan, Pakistan senkt sich der KLM Jumbo zum dürftig beleuchteten internationalen Airport von Neu Delhi ab.

Teamleader Lehn hatte sich während des Flugs in Rainer Kracks Buch ,,Kulturschock Indien'' über verschiedene Eigenarten und Bräuche Indien kundig gemacht. Schließlich sollten die deutschen Teilnehmer nicht völlig unvorbereitet mit der indischen Lebensweise konfrontiert werden.

Airport Delhi, 4:00 Uhr am. Eine Schülerdelegation der City Montessory School (CMS) in blau-schwarzen Uniformen empfangen das German National Team, das Czech Republic Team, das Team aus Slovakien und das Team aus Jugoslavien. Jedem Gast wird der traditionelle Blütenkranz umgehängt.

Figure 0.2: Ankunft auf dem International Airport Delhi

Ohne die exzellente Organisation und hilfsbereite Begleitung hätten die jungen Naturwissenschaftler aus Westeuropa wohl an diesem Tag nicht mehr den Express nach Lucknow erreicht. Wir staunten nicht schlecht, welche Menschenmassen schon so früh am Morgen den Bahnhof in Delhi füllten. Zeitungen wurden auf überladenen Karren herbeigeschleppt, vorne zieht einer und hinten schieben fünf. Mineralwasser, special railway water, wird gebunkert, damit die zahlreichen Fremden gefahrlos ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen können. Müde nehmen wir im Exklusivabteil des Expresszuges Platz: Zeitungen, Mineralwasser , Kaffee, Tee und ein umfangreiches Frühstück werden serviert. Man hat schon ein ungutes Gefühl, wenn man im Morgengrauen am Rande des Bahndammes die zahllosen Menschen in tristen Hütten und Dörfern sieht. Hinter Kanpur überquert der Express den Ganges. Das Zugmaterial zeugt noch von britischer Kolonialzeit. Die teilweise unkontrolliert anmutenden Schlingerbewegungen machen den Reisenden schon etwas Sorge.

Der krasse Gegensatz zwischen arm und reich zeigt sich uns immer wieder. Wir sitzen in den tiefen Polstern der Exklusiv-class. Rollt der Express langsam durch einen Bahnhof, dann fallen einem die überfüllten Züge auf: Menschen hinter vergitterten Fensteröffnungen, auf Trittbrettern und kargen Holzbänken. Zwischen stroh- oder blechbedeckten Behausungen ragt immer wieder ein palastähnliches Anwesen hervor.

Um die Mittagszeit treffen wir mit dem Express in Lucknow ein. Ein großes Empfangskomitte: Fernsehkameras sind auf uns gerichtet, ohrenbeteubende Blechmusik macht den ankommenden Teams den Hof: QUANTA 2000 prankt in großen Lettern von der Bahnhofshalle, in der sich eine riesige Menschenmenge um die noch unsicher dreinschauenden und um ihr Gepäck besorgten Neuankömmlinge drängt. Gestärkt mit Cola und Bisquits fahren wir, wieder an sommerliche Temperaturen von über 30 Grad gewöhnt, im Bus zur CMS, Chowk Branch. Hinter dem Eingangstor tut sich uns eine märchenhafte Silhouette auf: Ms. Chooramani, Principal of CMS, und Mädchen in traditioneller indischer Festkleidung empfangen uns mit Zeichen indischer Gastfreudnschaft.

Figure 0.3: Empfang in CMS, Chowk Branch

Mr. Bedi, der Cheforganisator des QUANTA-Wettbewerbs instruiert uns in einer kurzen Multimediashow über die wichtigsten Regeln, Verhaltensweisen und Planungen. Wünsche werden umgehend erfüllt, in three minutes. So hatte Teamleader Lehn Sorge, wie die eindringliche indische Sonneneinstrahlung auf sein Haupt unter schütterem Haar wirkt. Kurze Zeit später war sein Kopf mit einer Reebock-Mütze bedeckt. Dabei weigerten sich die Organisatoren hartnäckig, Geld für die Mütze anzunehmen.

The day before

Pünktlich um 8:00 am versammeln sich die Sekundarstufenschüler zum morning prayer auf dem Schulsportplatz. Verschiedene Schüler tragen ihre Fürbitten vor und bitten um Frieden in der Schule und auf der ganzen Erde. Es ist beeindruckend, wie die in militärischer Ordnung angetretenen Buben und Mädchen mit Inbrunst die Bitten bekräftigen. In einer überfüllten Aula haben sich streng geordnete Reihen der Unterstufenschüler gebildet: Happy birthday singen sie für ihre Freunde, die heute Geburtstag haben, und wünschen ihnen in ausgewählten Fürbitten Gesundheit und Gottes Segen. Die kleinsten der Schule waren zwischenzeitlich schon in ihren Klassenzimmern: ein wirklich lebhafter Unterricht. Deutsche Lehrer und Erzieher würden sich vermutlich nicht sonderlich wohl fühlen, 40 bis 50 Kinder auf engem Raum zu unterrichten.

Figure 0.4: Kleine Kinder - Große Klassen

Was in den Schulklassen aller Altersstufen tatsächlich passiert, wäre sehr interessant. Schülerzentrierter Unterricht findet jedenfalls kaum statt, wie mir auch ein englischer Kollege bestätigte. Bei den wuseligen Kleinsten muss es auch oft chaotisch zugehen, wie uns drei schweizerische Lehramtsanwärterinnen erzählten. Erstaunlich sind dennoch die Disziplin, Hilfsbereitschaft und die exzellenten Verhaltensweisen der älteren Schüler.

Am Tag vor dem QUANTA competition war noch etwas Zeit für Sightseeing. Kurz nach 10 Uhr bestiegen wir den Bus, um einige Sehenswürdigkeiten von Lucknow kennenzulernen. In der Krokodilfarm konnten wir die niedlichen Krokos und die riesigen, furcheinflösenden Krokodile kennenlernen. Allein die Fahrt mit dem Bus durch die überfüllten Straßen Lucknows war schon ein Erlebnis: Der Busfahrer fuhr mit seinem Copilot, der auf dem Trittbrett stand, sich lässig mit einer Hand am Türrahmen festhielt und weit nach außen gelehnt mit der anderen die Passanten zur Seite scheuchte. Wir besuchten die Große Imambra. Sie wurde 1784 unter Asaf-ud-Daula während einer Hungersnot geschaffen. Das Bauvorhaben sollte dem Volk zu Arbeit und Brot verhelfen. Die zentrale Halle ist 50 m lang und 15 m hoch und somit eine der größten gewölbten Galerien der Welt. Beeindruckend und manchmal furchteinflösend war der Besuch der oberen Etage, die als Labyrinth angelegt ist. Von dieser Etag aus hatte man auch einen herrlichen Blick auf die Stadt und auf die Moschee des Angrangzeb.

Am späten Nachmittag trafen die restlichen Teams ein, die sich am QUANTA-Wettbewerb beteiligen wollten. Damit waren alle 34 Teams aus 15 Ländern in der CMS, Chowk Branch versammelt, mehr als 600 Wettbewerbsteilnehmer.

QUANTA: 1st day

Die Vorbereitungen auf die großen Ereignisse werden immer angespannter. Die Teams werfen sich in Schale für Photo- und Pressetermine. Auf dem Schulgelände werden überalle rote Teppiche ausgerollt. Bei einer Pressekoferenz stellt Ms. Chooramani die Idee QUANTA vor. Die Teamleader präsentieren ihre Mannschaften. Jetzt kehrte in Chowk Branch keine Ruhe mehr ein. Immer wieder überraschten uns Europäer die herzlichen und offenen Fragen indischer Buben und Mädchen. ,,Where are you coming from, Sir?''. Erstaunt war ich, als mir gleich drei Mitglieder eines Mädchenteams erzählten, dass sie mit einem Studium in Computer Science beginnen wollen. Zur Zeit würden sie sich vor allem mit C++ beschäftigen. Die Spannung, welche der offiziellen Eröffnung vorausgeht, wird größer und größer. Eltern strömen in die Schule, Fernsehteams gehen in Position, Empfangskommittess mit blumenstreuenden Mädchen säumen den Eingang für honourable Guests. Punkt 18:00 Uhr stellen sich die Teams auf dem Schulsportplatz auf und werden einzelnen den Gästen vorgestellt. Dann werden die Besucher Zeuge einer imposanten musikalisch, künstlerischen Eröffnungsfeier. Und immer wieder ,,May peace prevail on earth, ¼, may peace prevail in Germany, ¼, The earth is but one country and mankind it's citizens''.

QUANTA: 2nd day

Mr. Ghandi, der die CMS in Lucknow gegründet hat, stellt in seiner Morgenansprache die Säulen vor, auf denen die CMS Schulen gegründet sind: ,,God is one, Religion is one, Mankind is one'' Mit einem Gotteslob beginnt der Schulchor im überfüllten Auditorium die offizielle Eröffnung des Wettkampftages. Anschließend werden die Nationalhymnen der teilnehmenden Länder gespielt. Die Besucher waren sichtlich ergriffen: one world - one city. Prof. Russels (Australien) zeigte auch in seiner anschließenden kurzen QUANTA-Einführung auf, dass bei QUANTA nicht der Wettbewerb im Vordergrund steht, sondern die Freundschaft der Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Länder.

Während anschließend in einer der Hallen die Collagen zum Thema ,,Recycle now, tomorrow it will be to late'' erstellt werden, beginnen im vollen Auditorium die Debate rounds. ,,Unraveling the genome is potential ethical disaster''. Die einen Teams hatten für diese Aussage und die anderen Teams gegen diese Aussage zu argumentieren. An ein dreiminütiges Statement schloss sich jeweils eine zwei minütige Diskussion an. Nach dem Statement können beliebige Teilnehmer aus dem Auditorium Fragen stellen oder Kritik anbringen. Schlagfertig und kompetent sollen die Teammitglieder argumentieren.

Mit Leben erfüllt wird die Debatte durch einen humorvollen Moderator, der es versteht, Teilnehmer und Zuhörer einzubeziehen und die Stimmung anzuregen.

Am Nachmittag müssen sich die verschiedenen Teammembers in Klausuren für den morgigen Astronomy- und Mathematikwettbewerb qualifizieren.

Am Abend sind alle Teilnehmer in der CMS, LDA Branch, zum Dinner eingeladen. Die Leiterin der Schule, Mrs. Dr. Kamram, entwickelte sogenannte ,,Quality circle'', mit dem sie weltweit Aufsehen erregte.

Wie schon am Abend zuvor und auch an den folgenden Abenden finden die Teilnehmer auf dem Kissen ihrer Betten kleine handgemachte Aufmerksamkeiten: ein kleiner Notizblock mit bedruckten Stoffeinband, ein reich verziertes Stofftierchen. Schon bei der ersten Begegnung auf dem Bahnhof in Lucknow erhielt jeder Neuankömmling ein liebevoll on Kinderhand gemalte Willkommenskarte. ,,Small presents hit your heart!'' sagt Mr. Ghandi.

QUANTA 3rd day

Mr. Jagdish Gandhi beginnt mit einer Besinnung vor einem großen Wandbild ,,Give peace a chance''. Was ist der ,,Content of education'': Universal values, Global understanding, Service to the world, Excellence in all things.

Zu unserer großen Freude haben sich Patrick Kerner und Bernd Kaifler für das Acta Mathematica Quiz qualifiziert. Toll, wie der Quizmaster die Runde mit Witz und Humor belebt. So geht er z.B. durchs Auditorium und fragt: ,,Welche Farbe haben die Hosen von Donald Duck?''. Nach drei Runden, in denen die Teilnehmer allgemeine Fragen blitzartig beantworten müssen, werden in der folgenden View Round Multiple Choicefragen gestellt. Auf Computerbildschirmen werden den Teilnehmern die Fragen präsentiert. Gleichzeitig kann sich auf einer großen Leinwand auch das Publikum mit den Problemen auseinandersetzen.

Leider kommen die beiden Deutschen nicht in die sogenannte Buzzer round. Wer zuerst seinen Button drückt, darf eine Antwort versuchen. Fünf Punkte für die richtige Lösung und fünf Punkte Abzug für eine falsche Antwort.

Das Team aus Jugoslawien gewinnt den Mathe-Wettbewerb.

Vor dem Mittagessen findet noch die Groupdiscussion statt. ,,Communication makes connection impersonal'' war das Diskussionsthema der Runde, an der Christian Höppner teilnahm. Den Teilnehmern war zwar bekannt, dass irgendein Thema zur Kommunikationstechnik Gegenstand der Diskussionsrunde sein wird. Das genaue Diskussionsthema war ihnen jedoch nicht bekannt. In einer ersten Runde muss jedes Mitglied der Runde ein kurzes Statement abgeben, ehe die Diskussion eröffnet wird. Eine Jury beurteilte sowohl die Darstellung im Statement als auch die anschließenden Diskussionsbeiträge.

Das Astronomy Quiz am Nachmittag und die Leistung von Corinna Burghardt und Bernd Kaifler waren beeindruckend. Sie erreichten die Buzzer round und belegten hinter dem Team von CMS, Chowk Branch, einen tollen zweiten Platz. Dabei mussten z.B. Planeten oder Milchstraßen identifiziert oder Himmelsphänomene begründet werden.

Gleich nach dem erfolgreichen Astronomy Quiz mussten Bernd Kaifler und Christian Höppner ihr Model: Transmission of Signals der Jury präsentieren. Leider zeigten hier die Juroren sehr unterschiedliche Reaktionen. Während Prof. Russels (Australien) begeistert war, reagierte Prof. Valentin Lobyshev (Moskau) eher teilnahmslos und schien sich nicht besonders viel Mühe zu geben, hinter die Feinheiten des technischen Projekts zu blicken.

QUANTA last day

Schon seit 7:30 Uhr programmierten Patrick Kerner und Bernd Kaifler hinter verschlossenen Türen an ihren chaotischen Variationen. Während dessen begann das Science Quiz im Auditorium. Die Mitglieder des German National Teams hatten sich nicht qualifizieren können. Vielleicht waren sie zu physiklastig. Während sie die Fragen aus dem Bereich der Physik einigermaßen gut beantworten konnten, hatten sie zu den Problemen in Chemie und Biologie wenig zu sagen. Dies hätte sich auch in der Quizrunde gezeigt.

Am Nachmittag und Abend wurde in einer eindrucksvollen Feier QUANTA 2000 beendet. Schon eine Stunde vor der Siegerehrung ging es auf dem CMS Gelände hektisch zu. Der Chiefminister von Utar Pradesch hatte sich angekündigt. Lange vor seiner Ankunft wurden alle Sessel, Blumensträuße und Mikrophone von Sicherheitsbeamten untersucht.

Die Sieger und die First-runners-up der verschiedenen Teildisziplinen erhalten aus der Hand des CM persönlich die Preise überreicht.

Figure 0.5: Germany First-Runner-up in Astronomy

Dass das deutsche Team letztendlich mit dem First-runner-up Gesamtpreis ausgezeichnet wurde, damit hatten wir nicht gerechnet.

Figure 0.6: Germany First-Runner-up of QUANTA 2000

QUANTA departure

Den Vormittag nutzten die meisten Teams, um einmal ,,real Indian life'' zu spüren. Die zuverlässigen CMS Guides hatten alle Hände voll zu tun, die in Lucknow ausschwärmenden Teams einigermaßen sicher zu begleiten. Binnen kurzer Zeit hatten sich die meisten so verselbständigt, dass die schweißgebadeten Guides nur das Beste hoffen konnten.

Nach dem Mittagessen ging alles ganz schnell: Fahrt zum Bahnhof in Lucknow. Am Abend stiegen die meisten Teams in Delhi ab. Sie wollten am nächsten Tag noch das berühmte Taj Mahal besuchen. Leider mussten wir schon in aller Frühe des nächsten Tages nach Deutschland zurückfliegen. So war es uns nicht mehr gegönnt, das wohl berühmteste Gebäude Indiens zu bewundern. Vielleicht hat jedoch QUANTA 2000 bei den jungen Naturwissenschaftlern die Neugier für Indien geweckt.



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erstellt von Rudolf Lehn: rlehn@mathematik.uni-ulm.de http://www.sfz-bw.de/