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Informationen zur Internationalen Physik-Olympiade (IPhO)Die Internationalen Schülerolympiaden in Physik sind Wettbewerbe,bei denen es um das Lösen theoretischer und experimenteller physikalischer Aufgaben geht. Jeder teilnehmende Staat entsendet eine Mannschaft von fünf Schülern. Der eigentliche Wettbewerb in der Olypiade besteht aus zwei fünfstündigen Klausuren, einer theoretischen und einer experimentellen. Daneben gibt es ein umfangreiches Programm mit Besichtigungen, Exkursionen und Veranstaltungsbesuchen- und natürlich viele Möglichkeiten zu Kontakten mit Schülern aus anderen Staaten. Die 29. Internationale Physikolympiade findet Anfang Juli 1998 in Island (Reykjavik) statt. Das Auswahlverfahren für die Mannschaft der Bundesrepublik DeutschlandUm eine möglichst erfolgreiche Teilnahme an der IPhO zu erreichen, werden in den einzelnen Ländern verschiedene Auswahlverfahren durchgeführt. Die Auswahl der bundesrepublikanischen Mannschaft wird vom Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel auf Veranlassung des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft in Abstimmung mit der Ständigen Konferenz der Kultusminister der einzelnen Länder durchgeführt. Die Auswahl geschieht in vier Runden. In der ersten und zweiten Runde können sich die Schüler zu Hause mit den Physikproblemen intensiv befassen und bei Bedarf geeignete Literatur heranziehen. Nach der zweiten Runde werden 50 bis 60 Schüler aus der ganzen Bundesrepublik vom IPN zu einem einwöchigen Seminar nach Sankelmark, einem idyllischen Fleck im nördlichsten Zipfel des Landes Schleswig-Holstein, eingeladen. Auf dem Informationsplakat zur ersten Runde des IPhO-Auswahlverfahrens ist u.a. zu lesen: "Was muß man können?
Bei den Internationalen Olympiaden müssen die Aufgaben ohne Hilfsmittel (Lehrbuch, Formelsammlung) gelöst werden. Zur Lösung der Aufgaben der ersten Runde kann aber Literatur verwendet werden.
Die Aufgaben der ersten Runde sind oft mit dem Schulstoff abgestimmt. Somit können sie teilweise sogar von Schülern der Mittelstufe, vor allem jedoch der 11. Klasse erfolgreich bearbeitet werden.
Wer kann teilnehmen?Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 1997/98 eine allgemeinbildende Schule besuchen und die nachdem 30.6.1978 geboren sind. Was kann man gewinnen?Die fünf Besten der 4. Runde fahren nicht nur mit zur Olympiade; sie durchlaufen mit der 4. Runde auch das Auswahlverfahren zur Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft verleiht ihren Schülerpreis an Teilnehmer der 4. Runde. Für den erfolgreichen Abschluß der vorherigen Runden gibt es Urkunden, Buch- und Sachpreise. |
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| erstellt von Rudolf Lehn: rlehn@mathematik.uni-ulm.de | http://www.sfz-bw.de/ | |